Erstes Seniorenfischen des ASV
- am Oktober 21, 2025
- von Rainer Metzger
- in Allgemein, Veranstaltungen
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Bei gutem Angelwetter führte der ASV Butzbach kürzlich sein erstes Seniorenfischen durch.
Teilnehmen durften alle Mitglieder die das 65. Lebensjahr erreicht hatten. Eingesetzt in den Uwe-Müller-Teich waren einige Tage zuvor Regenbogenforellen und Saiblinge.
Ziel der Veranstaltung war es gerade alte Mitglieder hinter dem Ofen hervor zu locken und wieder einmal an der Angelteich zu kommen, in der Hoffnung einige ältere Freund wieder zu sehen und sich mit ihnen über frühere große Fänge fachzusimpeln und Erfahrungen auszutauschen. So war Rüdiger Schnöbel aus Langgöns mit 84 Jahren der älteste Teilnehmer, der sich nicht scheut auch noch nachts an der Wetter auf Aal zu angeln. Der langjährige Vorsitzende des ASV, Uwe Müller aus Butzbach, der seine Angelruten aus gesundheitlichen Gründen lange nicht mehr benutzt hatte, war mit 83 Jahren der zweitälteste Teilnehmer vor Toni Beck aus Butzbach der trotz seiner 82 Jahre immer noch öfters am Wasser zu sehen war.
Als die 14 Teilnehmer dann ihre Angeln ins Wasser warfen, war die Enttäuschung groß. Aus unerklärlichem Grund hatte ein Sauerstoffmangel, der so noch nie am Teich vorkam, die Fische schwer getroffen und kein einziger Fisch biss an.
Zum Trost verkündete der erste Vorsitzende des Vereins, Ralf Müller, dass Steaks und Getränke nun nichts kosten würden. Schnell bildete sich eine größere Gruppe um Anglerhütte und Grill.und das wichtigste Ziel der Veranstaltung, dass die älteren Mitglieder wieder einmal ihre alten Kontakte pflegen und neue dazugewinnen sollten war bald erreicht.
- Guter Besuch
- Toni Beck 82, Uwe Müller 83, Rüdiger Schnöbel 84 (v.l). Müller 83
- Endlich mal wieder die Angelrute herausgeholt
- Ein junges Talent
- Die Oldies, überall in Form
- Alles geht vorbei
1400 junge Aale für die Wetter
- am August 10, 2025
- von Rainer Metzger
- in Allgemein, Besatz
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Der Aal ist der vom deutschen Anglerfischerverband gewählte Fisch des Jahres 2025. Mit dieser Wahl sollen verstärkte Besatzmaßnahmen der Angelvereine, Naturschützer und der öffentlichen Träger veranlasst werden.
Auch der Angelsportverein Butzbach sowie Nachbarpächter Görlach unterstützten diese Aktion. 1200 junge Aale in der Größe von 20-30 cm wurden vom ASV in den Gemarkungen Oppershofen, Rockenberg, Griedel, Gambach, Ober-Hörgern sowie 200 Aale von Herrn Görlach in Münzenberg in die Wetter eingesetzt. Mit dieser gemeinsamen Besatzmaßnahme, so der 1. Vorsitzende des ASV Butzbach, Ralf Müller, wolle man einen kleinen Beitrag gegen die Bedrohung der europäischen Aalbestände leisten, da ihr Bestand in den Binnengewässern stark zurückgegangen ist.
Aale können nicht gezüchtet werden, sondern sich nur im Sargassomeer (bei Mexiko) fortpflanzen. Von dort aus wandern sie 4000km weit bis an die europäischen Küsten, weiter in unsere Flüsse und bleiben bis zur Laichreife im Süßwasser. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass inzwischen keine jungen Aale mehr aus der EU ausgeführt werden dürfen. Damit ist gesichert, dass der Nachwuchs unserer Aale in seinem natürlichen Verbreitungsgebiet aufwachsen kann und nicht als Delikatesse in Fernost verbraucht wird. Allerdings verhinderten die Querverbauungen in den großen Flüssen sowie über 7400 Wasserkraftwerke in Deutschland, dass eine hohe Zahl von laichreifen Fischen im Alter zu ihren Laichplätzen im Sargassomeer bei Mexiko zurückkehren kann. In den nur mit mangelhaftem Schutz für Fische konstruierten Turbinen dieser Kraftwerke werden jedes Jahr Tausende von abwandernden Aalen zerstückelt. Erstaunlicherweise habenen sich die großen Umweltverbände dieses Themas überhaupt noch nicht angenommen und idealisierten die Wasserkraftwerke. Beispielhaft sei hier Schweden, wo zurückwandernde Aale vor den Kraftwerken abgefangen und mit Lastwagen ins Meer gebracht werden. Deutschland liegt auch bei den Vorgaben in den Wasserrahmenrichtlinien der EU, die Gewässer durchlässiger zu machen fast an letzter Stelle in Europa. Industrieinteressen verhindern die Umsetzung der EU-Vorgaben. Die Aalbestände in Deutschland werden zum großen Teil durch aktiven Besatz aufgebaut, den Fischer und Angler selbst bezahlen. Nur die Nutzungsmöglichkeiten der Bestände motivieren zu Besatzmaßnahmen. Die Fangmöglichkeiten werden in den letzten Jahren immer weiter eingeschränkt. So wird beim ASV Butzbach weniger als 5% der eingesetzten Fische wieder gefangen, 95% hingegen dienen der Arterhaltung.
Die gemeinsame Besatzmaßnahme des Angelsportvereins Butzbach mit dem Nachbarpächter, so Ralf Müller, ist beispielhaft. Es wäre schön, wenn sich im nächsten Jahr noch weitere Fischereiberechtigte dieser Aktion anschließen könnten.
Anzeige gegen Schwarzangler
- am April 29, 2025
- von Rainer Metzger
- in Allgemein
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Als das Vorstandsmitglied Max Schmidtke einen abendlichen Spaziergang am Uwe-Müller Teich machen wollte, entdeckte er hinter Büschen im Bereich des Schongebietes zwei dunkel gekleidete Männer. Eine Person lief direkt weiter Richtung Wetter, die andere setzte sich in Wassernähe auf den Boden. Angelgeräte mit Utensilien und Köder hatten sie dabei. Angesprochen von Herrn Schmidtke gab einer der Männer im schlechten deutsch zu verstehen, dass sie sich nur erholen wollten. Der Aufforderung das Gelände zu verlassen kamen sie nicht nach, so dass Herr Schmidtke gegen 21 Uhr die Polizei verständigen musste.
Nach Ankunft der Polizei klärte diese die Sachlage und nahm die Personalien der beiden rumänischen Männer auf. Die Angelgeräte wurden sichergestellt und ein Platzverweis ausgesprochen.
Da dem Angelsportverein Butzbach unklar ist wie die weitere Behandlung des Vorfalls durch die Polizei erfolgt, wurde von Ralf Müller, dem 1. Vorsitzenden des Angelsportvereins, Anzeige erstattet, da es sich hier eindeutig um Fischwilderei handelte. Der Angelsportverein geht davon aus, dass nun in absehbarer Zeit eine polizeiliche Anhörung stattfinden wird.
Anfischen bei herrlichem Frühlingswetter
- am März 23, 2025
- von Rainer Metzger
- in Allgemein, Veranstaltungen
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Bei herrlichen Frühlingswetter mit Temperaturen um 20 Grad fanden sich 38 Vereinsmitglieder des ASV Butzbach am Uwe-Müller-Teich ein, um die Angelsaison 2025 beim traditionellen Anfischen offiziell zu eröffnen. Sie mussten ihr Kommen nicht bereuen, denn auch wenn die Fische nicht besonders anbissen konnte man doch das gute Wetter genießen. Nach der Begrüßung durch den neuen 2. Vorsitzenden Thomas Knorr wurden zunächst die Angelplätze ausgelost und um 14 Uhr konnten die Angeln bestückt mit Maden, Bienenmaden, Würmern und Teig in allen Variationen ausgelegt werden. Da die Wassertemperaturen noch sehr niedrig waren hatten die Forellen aber leider noch wenig Appetit und erst nach einer Stunde konnten die ersten Fische an Land gezogen werden. So blieb den meisten Angler hatten viel Zeit für ein kleines Schwätzchen oder ein erstes Sonnenbad. Am Abend standen leider nur 21 Fische im Fangbuch. Das beste Fangergebnis konnte Sergej Gartmann aus Rockenberg mit 4 Forellen erzielen. Das Limit von 5 Fischen konnte erstmalig kein Angler erreichen. Den größten Fisch des Tages, eine 1 kg schwere Lachsforelle, fing wie schon beim letzten Gesellschaftsfischen der 81jährige Toni Beck aus Butzbach. Den weniger erfolgreichen Mitgliedern des ASV bleibt nun viel Zeit, ihre erste Forelle in den kommenden Tagen zu fangen denn erfahrungsgemäß sind die Fangergebnisse nach den Gesellschsaftsfischen besonders gut.
- Guter Besuch mit 38 Mitgliedern
- Oliver Becker in Aktion
- Sergej Gartmann konnte als einziger 4 Forellen fangen
- Der 81jährige Toni Beck fängt schon wieder den größten Fisch beim Gesellschaftsangeln
- So sollte das Wetter immer sein
Neues Mitglied fängt kapitalen Zander
- am Januar 06, 2025
- von Rainer Metzger
- in Allgemein, Fangergebnisse
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Am Freitag, dem 22.11.24, fuhr Dominik Kremer aus Langgöns trotz beginnendem Schneefall an den Gambacher Teich am Quarzsandwerk. Als neues Mitglied im ASV Butzbach wollte er gern ein paar Barsche fangen aber an seinem 7 cm langen Gummifisch zeigten die Fische nur wenig Interesse. Gegen 16.20 Uhr entschied er sich dafür, in der Dämmerung einen 7 cm Wobbler mit einem lila Rücken und milchigem Körper auszuprobieren. Aufgrund des Steilufers konnte Dominik den Wobblers in 2 m Tiefe bis ans Ufer führen. Schon beim ersten Wurf verspürte er 1,5 Meter vom Ufer entfernt einen starken Widerstand. Zuerst hatte er die Vermutung, an einem Stück Holz festzuhängen. Doch bald merkte er, dass er einen großer Zander an der Angel hatte. Nach aufregendem Drill konnte er den Fisch gerade noch schnell genug keschern, denn die Drillinge wurden durch das harte Maul verbogen und fielen an Land von alleine aus dem Maul des Fisches. Nach schnellem Vermessen im Schneefall wurde der 73 cm lange und ca 9 Pfund schwere Fisch dann zur Nachwuchsförderung und Bestandserhaltung dieser Fischart im Gambacher Teich wieder zurückgesetzt.
Dominik Kremer, Rainer Metzger













